Direkt vom Volk gewählt

Im Gegensatz zu der Schweizerischen Regierung werden die Regierungen der 26 Kantone direkt vom Volk gewählt.

In der Regel finden diese Wahlen alle vier Jahre statt. Eine Ausnahme bilden die Kantone Freiburg, Waadt, Genf, Jura mit einem Zyklus von fünf Jahren und der Kanton Appenzell Innerhoden, welcher jedes Jahr wählt.

Die Zahl der Regierungsmitglieder liegt zwischen fünf bis sieben je nach Kanton.

In der Regel handelt es sich um Majorzwahlen. Eine Ausnahme bildet der Kanton Tessin. Dort wird nach dem Proporzsystem gewählt. Im Kanton Bern bekommt der Berner Jura und damit die französischsprachige Minderheit des Kantons einen der sieben Sitze.